Beiträge im Alter
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Beiträge im Alter
Von welchem Beitragssteigerungen geht Ihr für die nächsten 20 Jahre für eine aktuell 55 jährige aus? Ich bin seit 25 Jahren privat versichert. Der Tarif ist ein leistungsstarker. Leider die letzten beiden Jahre deutlich angezogen, vorher nur sehr moderat. Ich habe nur noch ein kleines Zeitfenster für die Rückkehr in die Gesetzliche, aufgrund von einigen Erkrankungen, bei denen man besser privat versichert ist, hadere ich aber diese Karte zu ziehen.
Ich habe keine moralischen Bedenken, da ich auch bereits 10 Jahre Höchstbeiträge in die GkV gezahlt habe.
Vielen Dank!
Ich habe keine moralischen Bedenken, da ich auch bereits 10 Jahre Höchstbeiträge in die GkV gezahlt habe.
Vielen Dank!
Re: Beiträge im Alter
Da ich die Zukunft nicht kenne schreibe ich einfach die Vergangenheit fort. Bis 65 durchschnittlich 5 % pro Jahr, danach weniger (weil ab dann der angesparte zehnprozentige Zuschlag zur Milderung bzw. Vermeidung von Beitragserhöhungen verwendet wird).
Re: Beiträge im Alter
Hallo
voraussehen kann man das nicht.
Aber: die GKV ist planbar er, da sie vom Einkommen abhängig ist.
DAS ist für mich, gerade im Alter, bei weitem nicht so beunruhigend, wie
die komplett unvorhersehbare Entwicklung in der PKV.
Ich würde, wenn ich noch könnte, zurückkehren in die GKV und die PKV in eine Zusatzversicherung umwandeln.
voraussehen kann man das nicht.
Aber: die GKV ist planbar er, da sie vom Einkommen abhängig ist.
DAS ist für mich, gerade im Alter, bei weitem nicht so beunruhigend, wie
die komplett unvorhersehbare Entwicklung in der PKV.
Ich würde, wenn ich noch könnte, zurückkehren in die GKV und die PKV in eine Zusatzversicherung umwandeln.
Re: Beiträge im Alter
@1234567: wenn Du bereits 55 Jahre alt bist, ist das Zeitfenster für den "einfachen" Wechsel zurück in die GKV bereits geschlossen. Außerdem ist auch das für die KVdR vermutlich zu.
@triton860: so planbar ist die GKV auch nicht (mehr). Schau mal auf den Katalog der Reformen. Und das werden sicher nicht die letzten Maßnahmen sein, über die gesprochen wird bzw. die dann auch umgesetzt werden. Die Familienversicherung wackelt bereits in Teilen, eine KVdR ist nicht in Stein gemeißelt, ebenso die BBG und der Leistungskatalog schon gar nicht. Und über die Beitragsbasis (reines Arbeitseinkommen) wird ja auch schon diskutiert.
Was bringt es am Ende, wenn man in der GKV "günstig" versichert ist, aber auf der anderen Seite viele Sachen selbst bezuschussen bzw. bezahlen muss? Vor allem wenn wie oben erwähnt Erkrankungen bestehen.
Weiter sollte man im Auge behalten, dass wenn wirklich das eintritt, wovor bereits in Teilen gewarnt wird, nämlich dass Ärzte die Kassenzulassung abgeben oder den Praxisbetrieb ganz einstellen, es zu noch (viel) längeren Wartezeiten kommen kann (vor allem bei Fachärzten). Das wird sich noch zeigen in den kommenden Monaten und Jahren.
@triton860: so planbar ist die GKV auch nicht (mehr). Schau mal auf den Katalog der Reformen. Und das werden sicher nicht die letzten Maßnahmen sein, über die gesprochen wird bzw. die dann auch umgesetzt werden. Die Familienversicherung wackelt bereits in Teilen, eine KVdR ist nicht in Stein gemeißelt, ebenso die BBG und der Leistungskatalog schon gar nicht. Und über die Beitragsbasis (reines Arbeitseinkommen) wird ja auch schon diskutiert.
Was bringt es am Ende, wenn man in der GKV "günstig" versichert ist, aber auf der anderen Seite viele Sachen selbst bezuschussen bzw. bezahlen muss? Vor allem wenn wie oben erwähnt Erkrankungen bestehen.
Weiter sollte man im Auge behalten, dass wenn wirklich das eintritt, wovor bereits in Teilen gewarnt wird, nämlich dass Ärzte die Kassenzulassung abgeben oder den Praxisbetrieb ganz einstellen, es zu noch (viel) längeren Wartezeiten kommen kann (vor allem bei Fachärzten). Das wird sich noch zeigen in den kommenden Monaten und Jahren.
Re: Beiträge im Alter
Vielen Dank zunächst einmal allen für den Input!
@Racer76: ich könnte noch wechseln, muss mich aber beeilen!
Ich sehe es wie Du, in der GKV ist eben auch nix in Stein gemeißelt und die Leistungen…
Andererseits hatte ich eine Beratung, von einem Fachmann, der mir dazu geraten hat. Der ist auch sehr kompetent und renommiert. Hat mir an der ein oder anderen Stelle, das GKV Risiko zu rosig und das PKV Risiko arg schwarz gemalt und in der GKV mal gar keine Beitragserhöhungen ins Modell aufgenommen… Die BBG ist auch sehr moderat nur gestiegen.
Ich habe nämlich auch ein Problem, wenn die fällt, da Partner PKV (Beamter) und ich dann ja die Hälfte der BBG von seinem Einkommen noch angerechnet bekommen würde. Das ist bei der Berechnung alles untergegangen.
Fakt ist aber auch, dass er in 25 Jahren in der PKV Beiträge im fünfstelligen Bereich (monatlich) prognostiziert (habe aber auch den Leistungstärksten Tarif ohne SB).
Ich fand das Vorgehen im Nachhinein sehr einseitig. Bin seit 25 Jahren in der PKV, er hat aber nur die letzten 12 ins Modell einfließen lassen, weil ich den Tarif gewechselt hatte. Natürlich ist das ganze dadurch verwässert und da waren ja die letzten beiden Jahre mit fetten Beitragserhöhungen drin.
In der GKV hat er mal schön 40 geglättet……
Bin maximal verwirrt und die Zeit läuft weg…
Andererseits bleibt ja immer noch das EU-Ausland..
@Racer76: ich könnte noch wechseln, muss mich aber beeilen!
Ich sehe es wie Du, in der GKV ist eben auch nix in Stein gemeißelt und die Leistungen…
Andererseits hatte ich eine Beratung, von einem Fachmann, der mir dazu geraten hat. Der ist auch sehr kompetent und renommiert. Hat mir an der ein oder anderen Stelle, das GKV Risiko zu rosig und das PKV Risiko arg schwarz gemalt und in der GKV mal gar keine Beitragserhöhungen ins Modell aufgenommen… Die BBG ist auch sehr moderat nur gestiegen.
Ich habe nämlich auch ein Problem, wenn die fällt, da Partner PKV (Beamter) und ich dann ja die Hälfte der BBG von seinem Einkommen noch angerechnet bekommen würde. Das ist bei der Berechnung alles untergegangen.
Fakt ist aber auch, dass er in 25 Jahren in der PKV Beiträge im fünfstelligen Bereich (monatlich) prognostiziert (habe aber auch den Leistungstärksten Tarif ohne SB).
Ich fand das Vorgehen im Nachhinein sehr einseitig. Bin seit 25 Jahren in der PKV, er hat aber nur die letzten 12 ins Modell einfließen lassen, weil ich den Tarif gewechselt hatte. Natürlich ist das ganze dadurch verwässert und da waren ja die letzten beiden Jahre mit fetten Beitragserhöhungen drin.
In der GKV hat er mal schön 40 geglättet……
Bin maximal verwirrt und die Zeit läuft weg…
Andererseits bleibt ja immer noch das EU-Ausland..
Re: Beiträge im Alter
KVdR ist tatsächlich bei mir nicht mehr möglich. Sorry-hatte ich vergessen…
Re: Beiträge im Alter
Hatte dieser Fachmann auch erwähnt, dass die Kosten bei PKV und GKV nicht komplett auseinander laufen können, weil die Kostensteigerungen eben beide Systeme betreffen, häufig 1:1?
Du musst Dich erstmal entscheiden, welche Beitragsentwickung Du für realistischer hälst. Also ähnlich wie in der Vergangenheit oder mindestens 10.000 Euro Monatsbeitrag in 25 Jahren (vielleicht hat jemand Lust, den Prozentsatz zu berechnen).
Wenn Du die bisherige Entwicklung als Basis nimmst bleibt nur noch die Frage, kannst und willst Du Dir die PKV im Alter leisten oder nicht.
Du musst Dich erstmal entscheiden, welche Beitragsentwickung Du für realistischer hälst. Also ähnlich wie in der Vergangenheit oder mindestens 10.000 Euro Monatsbeitrag in 25 Jahren (vielleicht hat jemand Lust, den Prozentsatz zu berechnen).
Wenn Du die bisherige Entwicklung als Basis nimmst bleibt nur noch die Frage, kannst und willst Du Dir die PKV im Alter leisten oder nicht.
Re: Beiträge im Alter
@1234567: okay, dann bist du also noch 54. Wenn man "kurz vor Torschluss" zurück in die GKV möchte, sollte man aus meiner Sicht alles so wasserdicht wie möglich machen, da man davon ausgehen kann, dass die GKV der Wahl sehr genau prüfen wird. Wenn Pflege- oder Elternteilzeit herausfallen, bleibt eigentlich nur die Gehaltsreduktion über mindestens vier Monate. Aber Achtung: die "mehr als drei Monate" sind so nicht festgeschrieben, es heißt nämlich genauer "nicht von kurzer Dauer". Das könnte am Ende dazu führen, dass man doch nicht in die GKV kommt und der laufende PKV Vertrag gekündigt ist. An dieser Stelle würde ich mich persönlich von einem Fachmann ausführlich beraten lassen.
Wie die GKV oder die PKV in 5, 10, 20 oder 30 Jahren (für dich) aussehen werden, kann niemand seriös sagen. Für die GKV schätze ich das persönlich (für mich) so ein, dass seit 2025 die Babyboomer in die Rente kommen und dieser "Bauch" in der Alterspyramide für die nächsten 10-15 Jahren mitziehen wird (wenn sich nichts grundlegend am aktuellen System ändert). Damit wird es für diese Zeitspanne demografisch immer ungemütlicher, bis die ersten Babyboomer statistisch gesehen Mitte der 40er Jahre sterben werden. D.h. für die kommenden ca. 20 Jahre werden immer mehr jüngere Beitragszahler im Arbeitsleben in die Rente gehen und damit in einer Stufe deutlich weniger einzahlen, während aufgrund des fortschreitenden Alters immer mehr ärztliche Leistungen benötigt werden. Gleichzeitig kommen weniger zahlende Arbeitnehmer (vor allem in guten Jobs) nach. Somit wird man davon ausgehen können, dass die GKV immer mehr nur noch Grundleistungen erbringen kann.
Bei der PKV hat man den großen Vorteil, dass die Leistungen fix vereinbart sind, die aber natürlich immer teurer werden (vor allem im fortschreitenden Alter). Wo man dann in x Jahren beitragstechnisch landen wird, ist völlig offen. Man hat hier lediglich den Vorteil, dass man die Leistungen noch einigermaßen neu verhandeln kann, z.B. leistungsschwächere Tarife, Eigenanteile usw.
Ist man im späteren Leben nicht an einen Wohnort in Deutschland gebunden, steht hier oft ein machbarer Ausweg offen.
Das Ganze wie beschrieben aber unter der Prämisse, dass sich am System nicht viel ändert. Mag sein, dass sich die Lage durch die Einführung einer Bürgerversicherung, viel bessere Digitalisierung, KI in der Medizin usw. die Dinge erheblich ändern.
Wie die GKV oder die PKV in 5, 10, 20 oder 30 Jahren (für dich) aussehen werden, kann niemand seriös sagen. Für die GKV schätze ich das persönlich (für mich) so ein, dass seit 2025 die Babyboomer in die Rente kommen und dieser "Bauch" in der Alterspyramide für die nächsten 10-15 Jahren mitziehen wird (wenn sich nichts grundlegend am aktuellen System ändert). Damit wird es für diese Zeitspanne demografisch immer ungemütlicher, bis die ersten Babyboomer statistisch gesehen Mitte der 40er Jahre sterben werden. D.h. für die kommenden ca. 20 Jahre werden immer mehr jüngere Beitragszahler im Arbeitsleben in die Rente gehen und damit in einer Stufe deutlich weniger einzahlen, während aufgrund des fortschreitenden Alters immer mehr ärztliche Leistungen benötigt werden. Gleichzeitig kommen weniger zahlende Arbeitnehmer (vor allem in guten Jobs) nach. Somit wird man davon ausgehen können, dass die GKV immer mehr nur noch Grundleistungen erbringen kann.
Bei der PKV hat man den großen Vorteil, dass die Leistungen fix vereinbart sind, die aber natürlich immer teurer werden (vor allem im fortschreitenden Alter). Wo man dann in x Jahren beitragstechnisch landen wird, ist völlig offen. Man hat hier lediglich den Vorteil, dass man die Leistungen noch einigermaßen neu verhandeln kann, z.B. leistungsschwächere Tarife, Eigenanteile usw.
Ist man im späteren Leben nicht an einen Wohnort in Deutschland gebunden, steht hier oft ein machbarer Ausweg offen.
Das Ganze wie beschrieben aber unter der Prämisse, dass sich am System nicht viel ändert. Mag sein, dass sich die Lage durch die Einführung einer Bürgerversicherung, viel bessere Digitalisierung, KI in der Medizin usw. die Dinge erheblich ändern.
Re: Beiträge im Alter
@Racer76
Danke! Die Dauer ist nicht das Problem, da ich sowieso die Arbeitszeitreduktion bis mindestens 2028 beibehalten muss. Die wird auch so gering sein, dass es mit der Höhe des Gehalts kein Problem gibt.
Ich sehe bei der GKV auch viele Probleme. Aber dort sind eben mehr Betroffene, da wird die Politik sich was einfallen lassen müssen.. wobei bisher ja mehr so die Problemlösung war: wer selbst bezahlen kann muss das dann eben machen. In der Pflegeversicherung ist ja die Devise auch: alle müssen erst ihr Vermögen aufbrachen…. Gut für alle, die keines haben. Unter Versicherung verstehe ich halt nur was anderes… Deswegen tue ich mich auch mit der GKV so schwer.
Ja - das Thema Ausland im Alter ist in der Tat mit ein Grund gewesen, warum ich überhaupt in die PKV gewechselt bin.
Und das EU-Ausland bietet ja durchaus auch noch Chancen später in die GKV zurück zu gehen. Auch wenn einige sagen, dass es seit der Gesetzesänderung in 2026 nicht mehr möglich ist. M. E. ist das eine Fehlinterpretation des Gesetzes, die einige auch aus ideologischen Gründen propagieren……
Vielleicht kann mir mal jemand mitteilen, welche Auswirkungen die Altersrückstellungen haben. Ich blicke da nämlich nicht mehr durch: Es sind bei mir so ca. 70 k EUR aufgelaufen. Hatte das bei meiner PKV angefragt.
Besagter Experte und auch die von mir befragte KI sagen, man könne das nicht so einfach in ein Modell einfließen lassen, weil die ja nicht zugeordnet werden könnten….
Ich verstehe das nicht so richtig: Meine PKV teilt mir 70 k mit und die kann man nirgends einfließen lassen….
Danke! Die Dauer ist nicht das Problem, da ich sowieso die Arbeitszeitreduktion bis mindestens 2028 beibehalten muss. Die wird auch so gering sein, dass es mit der Höhe des Gehalts kein Problem gibt.
Ich sehe bei der GKV auch viele Probleme. Aber dort sind eben mehr Betroffene, da wird die Politik sich was einfallen lassen müssen.. wobei bisher ja mehr so die Problemlösung war: wer selbst bezahlen kann muss das dann eben machen. In der Pflegeversicherung ist ja die Devise auch: alle müssen erst ihr Vermögen aufbrachen…. Gut für alle, die keines haben. Unter Versicherung verstehe ich halt nur was anderes… Deswegen tue ich mich auch mit der GKV so schwer.
Ja - das Thema Ausland im Alter ist in der Tat mit ein Grund gewesen, warum ich überhaupt in die PKV gewechselt bin.
Und das EU-Ausland bietet ja durchaus auch noch Chancen später in die GKV zurück zu gehen. Auch wenn einige sagen, dass es seit der Gesetzesänderung in 2026 nicht mehr möglich ist. M. E. ist das eine Fehlinterpretation des Gesetzes, die einige auch aus ideologischen Gründen propagieren……
Vielleicht kann mir mal jemand mitteilen, welche Auswirkungen die Altersrückstellungen haben. Ich blicke da nämlich nicht mehr durch: Es sind bei mir so ca. 70 k EUR aufgelaufen. Hatte das bei meiner PKV angefragt.
Besagter Experte und auch die von mir befragte KI sagen, man könne das nicht so einfach in ein Modell einfließen lassen, weil die ja nicht zugeordnet werden könnten….
Ich verstehe das nicht so richtig: Meine PKV teilt mir 70 k mit und die kann man nirgends einfließen lassen….
Re: Beiträge im Alter
Die PKV ist ja gezwungen, 10% des Beitrags zusätzlich zu nehmen und in eine Rückstellung zu packen. Der wird bis zum 60. Lebensjahr erhoben und verzinst angelegt. Mit dem 65. Geburtstag wird er bis zum 80. Lebensjahr eingesetzt, um die Beiträge zu stabilisieren (warum der nicht bis zum Eintritt in die Rente erhoben wird, um möglichst viel anzusparen ist wohl ein Relikt aus ganz alten Zeiten).
Die PKV wird alle Rückstellungen in einem Topf verwalten (denke ich) und deine Anteile sind dann dein Sondervermögen. Bei einem Wechsel in die GKV sind die aber dann weg.
Wird sie, nämlich:
Oder wer es nicht kann muss es eben sein lassen.
Man wird den Groschen drehen können wie man will, im Bereich der Sozialversicherungen wird das noch viel härter werden wie man das heute kennt.
Bei der PKV sollte man sich aber aus meiner Sicht keinesfalls darauf verlassen, dass man die Beiträge rein aus der gesetzlichen Rente wird bezahlen können. Rückstellungen hin oder her. Ich bin der Meinung, dass man zwingend eigene Rückstellungen bilden sollte. Ich bin seit 15 Jahren in der PKV und seit Beginn bis heute vergleichbar hoch unter dem Maximalbeitrag der GKV. Diesen Betrag spare ich seitdem in eine separate Anlage. Zudem spare ich in der Rente ansehnliche Beträge aus der Betriebsrente, die ich nicht mit dem doppelten Anteil in die Krankenversicherung investieren muss.
Die PKV wird alle Rückstellungen in einem Topf verwalten (denke ich) und deine Anteile sind dann dein Sondervermögen. Bei einem Wechsel in die GKV sind die aber dann weg.
1234567 hat geschrieben:Aber dort sind eben mehr Betroffene, da wird die Politik sich was einfallen lassen müssen..
Wird sie, nämlich:
1234567 hat geschrieben:wer selbst bezahlen kann muss das dann eben machen.
Oder wer es nicht kann muss es eben sein lassen.
Man wird den Groschen drehen können wie man will, im Bereich der Sozialversicherungen wird das noch viel härter werden wie man das heute kennt.
Bei der PKV sollte man sich aber aus meiner Sicht keinesfalls darauf verlassen, dass man die Beiträge rein aus der gesetzlichen Rente wird bezahlen können. Rückstellungen hin oder her. Ich bin der Meinung, dass man zwingend eigene Rückstellungen bilden sollte. Ich bin seit 15 Jahren in der PKV und seit Beginn bis heute vergleichbar hoch unter dem Maximalbeitrag der GKV. Diesen Betrag spare ich seitdem in eine separate Anlage. Zudem spare ich in der Rente ansehnliche Beträge aus der Betriebsrente, die ich nicht mit dem doppelten Anteil in die Krankenversicherung investieren muss.
Re: Beiträge im Alter
Ja, das stimmt natürlich, ich habe nie einen separaten Topf „Ersparnisse aus PKV“ angespart, aber insgesamt natürlich schon….
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Dir der nicht zu zahlende doppelte Anteil auf die Betriebsrente nur wirklich dann etwas bringt, wenn die PKV dann immer noch günstiger ist, als der Maximalbeitrag der GKV. Mehr als den musst Du ja nicht zahlen.
Allerdings müsste man die Zusatzleistungen in der PKV, die es in der GKV jetzt schon nicht gibt und die, wie Du schon richtig sagst, weiter ansteigen werden, natürlich auch mit einem Preisschild versehen…
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Dir der nicht zu zahlende doppelte Anteil auf die Betriebsrente nur wirklich dann etwas bringt, wenn die PKV dann immer noch günstiger ist, als der Maximalbeitrag der GKV. Mehr als den musst Du ja nicht zahlen.
Allerdings müsste man die Zusatzleistungen in der PKV, die es in der GKV jetzt schon nicht gibt und die, wie Du schon richtig sagst, weiter ansteigen werden, natürlich auch mit einem Preisschild versehen…
Re: Beiträge im Alter
Wie auch immer, man wird nicht absehen können, wie das alles in 15-20 Jahren aussehen wird. Bis dahin könnte es die BBG gar nicht mehr geben, ebenso die KVdR oder die Familienversicherung usw.
Man wird sich für A oder B entscheiden müssen und hoffen, dass man den besseren Weg gegangen ist.
Man wird sich für A oder B entscheiden müssen und hoffen, dass man den besseren Weg gegangen ist.
Re: Beiträge im Alter
Vermutlich werde ich in der PKV bleiben. Mein Mann ist Beamter und wie ich erfahren habe, gibt es im worst-case doch Möglichkeiten in den Genuss der Beihilfe für Ehepartner zu kommen.
Re: Beiträge im Alter
1234567 hat geschrieben:Vermutlich werde ich in der PKV bleiben. Mein Mann ist Beamter und wie ich erfahren habe, gibt es im worst-case doch Möglichkeiten in den Genuss der Beihilfe für Ehepartner zu kommen.
Puh, damit machst du dich aber auch schon abhängig bzw. spekulierst auf etwas. Mein Vater (Beamter) hat meine Mutter in den 60ern verlassen und sie sind geschieden... Ich möchte es nicht beschwören, aber bitte denk auch an sowas.
Re: Beiträge im Alter
@Chrischan
Danke für den Hinweis, dann hätte ich ja immer noch die Möglichkeit über die Grenze zu hüpfen (hier wäre es wirklich nur ein Hüpfer) und mal ein Jahr oder etwas länger am Meer zu wohnen.
Bei mir ist es wirklich blöd zu berechnen, weil ich im Alter wahrscheinlich knapp unter oder knapp über der hochgerechneten Beitragsbemessungsgrenze liege - zumindest, wenn keine großen Veränderungen mehr eintreten.
Insofern werde ich also auch in der GKV nahezu die gleichen Beträge zahlen wie im worst-case Basistarif. Der bei mir immerhin aufgrund der Altersrückstellungen 200 EUR niedriger ausfallen würde.
Leider bin ich damals in den Bisex gewechselt. Aber auch dafür gab es Gründe.
Danke für den Hinweis, dann hätte ich ja immer noch die Möglichkeit über die Grenze zu hüpfen (hier wäre es wirklich nur ein Hüpfer) und mal ein Jahr oder etwas länger am Meer zu wohnen.
Bei mir ist es wirklich blöd zu berechnen, weil ich im Alter wahrscheinlich knapp unter oder knapp über der hochgerechneten Beitragsbemessungsgrenze liege - zumindest, wenn keine großen Veränderungen mehr eintreten.
Insofern werde ich also auch in der GKV nahezu die gleichen Beträge zahlen wie im worst-case Basistarif. Der bei mir immerhin aufgrund der Altersrückstellungen 200 EUR niedriger ausfallen würde.
Leider bin ich damals in den Bisex gewechselt. Aber auch dafür gab es Gründe.
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