Laut statista.com betrug die Arztdichte in Deutschland im Jahr 2025 1 Arzt auf 187 Einwohner. Bei einer (als Großstadt gelesenen) Ansiedlung von
187.000 Einwohnern gäbe es also rechnerisch 1.000 Ärzte.
Reduzierung Beitragsrückerstattung Hallesche
Moderatoren: Rossi, Czauderna, Frank
Re: Reduzierung Beitragsrückerstattung Hallesche
Wenn
sollte man nicht gleich urteilen
Nein, ich habe nicht sämtliche Fachbereich durch, sondern die für mich relevanten, also:
- Zahnarzt
- Kieferorthopäde (Kind)
- Hautarzt
- Augenarzt
- Orthopäde
- Radiologie
Da ich in der zweitgrößten Stadt eines Bundeslandes wohne, kann ich relativ gut aus dem Vollen schöpfen, sprich ich finde in den o.a. Bereichen eine gute zweistellige Anzahl an Praxen (als Kassen- als auch als Privatpraxen).
Meine persönlichen Beobachtungen bei der Suche nach der passenden Praxis je nach Fachbereich:
1. bei den reinen Privatpraxen fallen die Rechnungen oft niedriger aus, man sieht relativ selten den 3,5-fachen Satz (was daran liegen könnte, dass die Kassensprechstunden nicht querfinanziert werden müssen).
2. die "gute Behandlung" mache ich daran fest, dass ein Arzt sich zunächst ausreichend Zeit zur Anamnese nimmt und danach Schritt für Schritt mögliche Behandlungen erarbeitet. Also z.B. nicht sofort zum MRT schickt, weil die Schulter schmerzt
3. habe ich in der Tat Situationen erlebt, in denen mir direkt gesagt wurde, dass die eine oder andere Leistung angeboten bzw. zu einem höheren Preis angeboten wurde (Beispiel PZR), weil dies ja von der PKV bezahlt wird (auch hier mit dem Gefühl, dass dies der Quersubventionierung dient)
Und JA, ich habe:
- nun den 3. Zahnarzt (der unabhängig vom Versicherungsstatus abrechnet)
- den 2. Kieferorthopäden (der erste hat so sportlich versucht abzurechnen, dass einige Posten von der PKV zurecht nicht anerkannt wurden)
- den 3. Hautarzt
- den 2. Augenarzt (Privatpraxis)
- den 3. Orthopäden (Privatpraxis)
- den 2. Radiologen
In meiner Stadt finde ich eine hohe zweistellige Zahl an Zahnärzten in einem Umkreis von unter 25km. Sollte reichen???
Um nun den Bogen zum Ursprungsthema zu bekommen: mit einem wachen Auge und ein wenig Aufwand kann man Kosten sinnvoll einsparen ohne auf Behandlungen (Anzahl und Qualität) zu verzichten.
Und nun Prost aus dem Paulanergarten.
PKV_Abwägender hat geschrieben:Ich habe keine Ahnung.
sollte man nicht gleich urteilen
PKV_Abwägender hat geschrieben:Ich glaube, Du erzählst hier Geschichten aus dem Paulanergarten.
Nein, ich habe nicht sämtliche Fachbereich durch, sondern die für mich relevanten, also:
- Zahnarzt
- Kieferorthopäde (Kind)
- Hautarzt
- Augenarzt
- Orthopäde
- Radiologie
Da ich in der zweitgrößten Stadt eines Bundeslandes wohne, kann ich relativ gut aus dem Vollen schöpfen, sprich ich finde in den o.a. Bereichen eine gute zweistellige Anzahl an Praxen (als Kassen- als auch als Privatpraxen).
Meine persönlichen Beobachtungen bei der Suche nach der passenden Praxis je nach Fachbereich:
1. bei den reinen Privatpraxen fallen die Rechnungen oft niedriger aus, man sieht relativ selten den 3,5-fachen Satz (was daran liegen könnte, dass die Kassensprechstunden nicht querfinanziert werden müssen).
2. die "gute Behandlung" mache ich daran fest, dass ein Arzt sich zunächst ausreichend Zeit zur Anamnese nimmt und danach Schritt für Schritt mögliche Behandlungen erarbeitet. Also z.B. nicht sofort zum MRT schickt, weil die Schulter schmerzt
3. habe ich in der Tat Situationen erlebt, in denen mir direkt gesagt wurde, dass die eine oder andere Leistung angeboten bzw. zu einem höheren Preis angeboten wurde (Beispiel PZR), weil dies ja von der PKV bezahlt wird (auch hier mit dem Gefühl, dass dies der Quersubventionierung dient)
Und JA, ich habe:
- nun den 3. Zahnarzt (der unabhängig vom Versicherungsstatus abrechnet)
- den 2. Kieferorthopäden (der erste hat so sportlich versucht abzurechnen, dass einige Posten von der PKV zurecht nicht anerkannt wurden)
- den 3. Hautarzt
- den 2. Augenarzt (Privatpraxis)
- den 3. Orthopäden (Privatpraxis)
- den 2. Radiologen
PKV_Abwägender hat geschrieben:Auch hier gilt für mich, dass Dein angebliches „Aussieben“ solcher Zahnärzte mir mangels Zahnarztmasse nicht möglich ist.
In meiner Stadt finde ich eine hohe zweistellige Zahl an Zahnärzten in einem Umkreis von unter 25km. Sollte reichen???
Um nun den Bogen zum Ursprungsthema zu bekommen: mit einem wachen Auge und ein wenig Aufwand kann man Kosten sinnvoll einsparen ohne auf Behandlungen (Anzahl und Qualität) zu verzichten.
Und nun Prost aus dem Paulanergarten.
Re: Reduzierung Beitragsrückerstattung Hallesche
Das mit dem Zahnarzt kann ich bestätigen. Mein Gebiss ist vollkommen intakt und einfach zu reinigen, aber bei Zahnarzt 1 wird nur die PZR mit 3,5 abgerechnet (154,28 €) und bei Zahnarzt 2 mit 2,3 (101,36 €), obwohl das gar keine ärztliche Leistung ist, sondern von einer Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) ausgeführt wird, die vermutlich allenfalls 25 € pro Stunde verdient.
Beratung und so Späße wie "Behandlung überempfindlicher Zahnflächen" kommen natürlich noch extra dazu. Da wird dann einfach für weitere 12,94 € ein bisschen elmex gelée Fluorid Zahngel aus der Apotheke aufgetragen. Oder "Erstellen eines Mundhygienestatus und eingehende Unterweisung" für nur 25,89 €. Am Ende ist man dann mit 240 € für eine PZR dabei - unverhältnismäßig teuer und in überhaupt keiner Relation stehend, wenn man bedenkt, dass man die zweimal pro Jahr machen sollte.
Beratung und so Späße wie "Behandlung überempfindlicher Zahnflächen" kommen natürlich noch extra dazu. Da wird dann einfach für weitere 12,94 € ein bisschen elmex gelée Fluorid Zahngel aus der Apotheke aufgetragen. Oder "Erstellen eines Mundhygienestatus und eingehende Unterweisung" für nur 25,89 €. Am Ende ist man dann mit 240 € für eine PZR dabei - unverhältnismäßig teuer und in überhaupt keiner Relation stehend, wenn man bedenkt, dass man die zweimal pro Jahr machen sollte.
Re: Reduzierung Beitragsrückerstattung Hallesche
puckpuck hat geschrieben:Am Ende ist man dann mit 240 € für eine PZR dabei - unverhältnismäßig teuer und in überhaupt keiner Relation stehend, wenn man bedenkt, dass man die zweimal pro Jahr machen sollte.
Exakt das meine ich. Bei mir waren das beim letzten Mal um die 150€, abgerechnet mit dem 3-fachen Satz und weil das ein so erhöhter Aufwand war, war ich nach 35 Minuten wieder runter vom Stuhl. Und exakt das sind am Ende eher die Kostentreiber als eine BRE oder ein SB.
Re: Reduzierung Beitragsrückerstattung Hallesche
@puckmuck und @Racer76
Die auf den ersten Blick nicht nachvollziehbaren Ansätze des Faktors 3,5 (mit formaler Begründung) sind auch (nicht ausschließlich) die Konsequenz der seit Jahrzehnten von welchem BGM auch immer verschleppten Anpassungen - also Steigerungen - von GOÄ- und GOZ-Gebührensätzen.
Die auf den ersten Blick nicht nachvollziehbaren Ansätze des Faktors 3,5 (mit formaler Begründung) sind auch (nicht ausschließlich) die Konsequenz der seit Jahrzehnten von welchem BGM auch immer verschleppten Anpassungen - also Steigerungen - von GOÄ- und GOZ-Gebührensätzen.
Re: Reduzierung Beitragsrückerstattung Hallesche
GS hat geschrieben:@puckmuck und @Racer76
Die auf den ersten Blick nicht nachvollziehbaren Ansätze des Faktors 3,5 (mit formaler Begründung) sind auch (nicht ausschließlich) die Konsequenz der seit Jahrzehnten von welchem BGM auch immer verschleppten Anpassungen - also Steigerungen - von GOÄ- und GOZ-Gebührensätzen.
Das ist im Allgemeinen vollkommen zutreffend, aber keinesfalls, wenn es um eine PZR angeht.
Diese Arbeit ist im Regelfall nicht 150 € wert, jedenfalls nicht, wenn man nur 30 bis 40 Minuten Zeit investiert, es sich also um einen Standardfall handelt. Mehr als 80 € darf das nicht kosten. Es ist eher so, als wollte man da (auch auf Kosten der PKV) quersubventionieren.
Re: Reduzierung Beitragsrückerstattung Hallesche
GS hat geschrieben:Laut statista.com betrug die Arztdichte in Deutschland im https://sharpedgeshop.com/de/blogs/knife-types/japanese-bunka-knife Jahr 2025 1 Arzt auf 187 Einwohner. Bei einer (als Großstadt gelesenen) Ansiedlung von 187.000 Einwohnern gäbe es also rechnerisch 1.000 Ärzte.
Das ist ein interessanter statistischer Wert. In der Praxis zeigt sich jedoch oft, dass die Verteilung je nach Fachrichtung und Region stark variiert, was die hier im Thread angesprochene Suche nach spezialisierten Praxen zusätzlich beeinflussen kann.
Re: Reduzierung Beitragsrückerstattung Hallesche
Hallo MarcoFlow,
Ehre wem Ehre gebührt: Diese Erkenntnis
Gruß
von GS
Ehre wem Ehre gebührt: Diese Erkenntnis
ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sonderrn floss aus der Feder unseres Mitforisten @eastmanLaut statista.com betrug die Arztdichte in Deutschland im https://sharpedgeshop.com/de/blogs/knif ... unka-knife Jahr 2025 1 Arzt auf 187 Einwohner. Bei einer (als Großstadt gelesenen) Ansiedlung von 187.000 Einwohnern gäbe es also rechnerisch 1.000 Ärzte.
Gruß
von GS
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