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Re: Hanse Merkur: Wechsel von KVE3 auf KVS3 sinnvoll?
Denk mal darüber nach, ob ein leistungsstärkerer Tarif langfristig betrachtet wirklich deutlich günstiger sein kann.
Re: Hanse Merkur: Wechsel von KVE3 auf KVS3 sinnvoll?
puckpuck hat geschrieben:Ich habe mir die Unterschiede zwischen KVE3 und KVS3 angesehen und scheinbar ist KVS3 gleich gut und in manchen Dingen sogar besser als KVE3. Er ist aber deutlich günstiger (ca. 30 %).
Der einzige Nachteil ist der mit 1.000 € statt 600 € höhere Selbstbehalt. Als Nachteil könnte man auch sehen, dass KVS3 ein unisex-Tarif ist und KVE3 ein alter bisex-Tarif aber ehrlich gesagt will man weder in den Basis- noch Standardtarif.
1. Liege ich damit richtig? Oder habe ich mit KVS3 statt KVE3 irgendeinen Nachteil?
2. Ist der Standard-Tarif in bisex so viel besser als der Basistarif in unisex? So, wie ich das verstanden habe, ist beides teuer und schlecht, sodass der Verbleib in bisex nur aufgrund der Möglichkeit, eines Tages in den Standard-Tarif zu wechseln, nicht sinnvoll ist, oder?
3. Weiß jemand, ob man bei einem internen Tarifwechsel auf KVS3 von KVE3 Gesundheitsfragen beantworten muss bzw. eine Gesundheitsprüfung machen muss?
Der Standardtarif ist schon deutlich günstiger als der Basistarif. Mein Versicherer hat ihn mir für 170 EUR angeboten, den Basistarif für 330 EUR. Das ist schon ein deutlicher Unterschied.
Was die beiden Tarife angeht, es gibt einen Tarifoptimierer der die Leistungen ganz gut auflistet. Ich bin nur nicht sicher ob solche Links hier erwünscht sind.
Ob die in allen Details stimmen, weiß ich natürlich auch nicht.
Was mir da bei den Hilfsmittel aufgefallen ist: Im KVS3 ist es ein offener Katalog, was vorteilhaft ist. Allerdings gibt es mehr Positionen mit Höchstbeträgen und es ist von einer Liste mit Höchstbetrag 15000 EUR die Rede.
Das kann also im Einzelfall auch schlechter sein, falls es im KVE3 erstattet wird und nicht begrenzt ist.
Re: Hanse Merkur: Wechsel von KVE3 auf KVS3 sinnvoll?
15 Jahre ist relativ kurz, ich bin jetzt fast 30 Jahre bei meinem Versicherer.
Und der KVE3 ist kein sehr umfangreicher Tarif, entsprechend dürfte er auch eher geringere Altersrückstellungen aufgebaut haben.
Wenn Du schon > 55 Jahre alt bist, und erst dann kann man in den Standardtarif, dann dürfte er für Dich deutlich teurer sein.
Aber genau kann das nur der Versicherer sagen. Einfach mal fragen und die Tarife rechnen lassen.
Ich nehme an den KVS3 hat man Dir auch dort gerechnet, oder hast Du jemand externes eingeschaltet?
Und der KVE3 ist kein sehr umfangreicher Tarif, entsprechend dürfte er auch eher geringere Altersrückstellungen aufgebaut haben.
Wenn Du schon > 55 Jahre alt bist, und erst dann kann man in den Standardtarif, dann dürfte er für Dich deutlich teurer sein.
Aber genau kann das nur der Versicherer sagen. Einfach mal fragen und die Tarife rechnen lassen.
Ich nehme an den KVS3 hat man Dir auch dort gerechnet, oder hast Du jemand externes eingeschaltet?
Re: Hanse Merkur: Wechsel von KVE3 auf KVS3 sinnvoll?
puckpuck hat geschrieben:Ich bin aktuell 33 Jahre alt. KVS3 kam von einem Makler im Vergleich, wäre deutlich günstiger derzeit als KVE3, darum dachte ich über einen Wechsel nach, weiß aber nicht, ob das sinnvoll ist. Der Makler will auch irgendwie nicht viel dazu sagen.
OK, das ist dann eine andere Situation.
Dann bist Du zumindest sehr jung in die PKV und das ist gut.
Nach 15 Jahren wechselt man auch nicht mehr den Versicherer, das können wir abhaken.
Der Tarif KVE3 ist aber halt wirklich kein Luxustarif, eher ein Einstiegstarif.
Und das bedeutet wenig Leistung UND wenig Altersrückstellungen!
Was zahlst Du denn aktuell, rein für die Krankenversicherung, ohne gesetzlichen Zuschlag, ohne Risikozuschlag, ohne Pflegeversicherung?
Bist Du Angestellter oder Selbständig?
Wie sieht es gesundheitlich aus? Könntest Du noch problemlos eine Gesundheitsprüfung bestehen, oder wäre das schwierig?
Wenn der Makler nicht viel dazu sagen kann oder will, ist er der falsche!
Re: Hanse Merkur: Wechsel von KVE3 auf KVS3 sinnvoll?
Bei der gesundheitlichen Situation vermute ich, das der Versicherer eventuelle Mehrleistungen im KVS3 ausschließen wird.
Und das Du die SB in der Regel tragen musst, womit ein Drittel der Ersparnis schon weg wäre.
Der VKEH bietet für den sehr geringen Betrag m.E. erstaunlich viel, das wäre schade drum.
Und der KVS3 dürfte nochmal erheblich weniger Altersrückstellungen bilden als der KVE3. Das Problem im Alter würdest Du mit dem Schritt also verschärfen.
Eigentlich, wenn die Selbständigkeit so wenig abwirft, wäre es das beste ein Angestelltenverhältnis anzustreben. Wenn das irgendwie möglich ist.
Dann zahlt der AG auch die Hälfte der PKV, das würde ich nutzen für einen Beitragsentlastungstarif.
Und das Du die SB in der Regel tragen musst, womit ein Drittel der Ersparnis schon weg wäre.
Der VKEH bietet für den sehr geringen Betrag m.E. erstaunlich viel, das wäre schade drum.
Und der KVS3 dürfte nochmal erheblich weniger Altersrückstellungen bilden als der KVE3. Das Problem im Alter würdest Du mit dem Schritt also verschärfen.
Eigentlich, wenn die Selbständigkeit so wenig abwirft, wäre es das beste ein Angestelltenverhältnis anzustreben. Wenn das irgendwie möglich ist.
Dann zahlt der AG auch die Hälfte der PKV, das würde ich nutzen für einen Beitragsentlastungstarif.
Re: Hanse Merkur: Wechsel von KVE3 auf KVS3 sinnvoll?
@PKVLaie: ich stimme Dir zu, mit einer Ausnahme. Falls Puckpuck in ein Angestelltenverhältnis wechseln würde wäre er sehr wahrscheinlich in der GKV versicherungspflichtig.
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eastman
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Re: Hanse Merkur: Wechsel von KVE3 auf KVS3 sinnvoll?
Definitiv neue Gesundheitsfragen für einen angestrebten Wechsel. Der KVE3 sieht z.B. keine Leistungen für ambulante Psychotherapie vor. Was mich wundert: die Benennung des neuen Beitrages kann doch nur durch die Hanse-Merkur erfolgt sein (Anrechnung Alterungsrückstellung)?
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