seit 1996 selbstständig, Projekttätigkeiten Kinder- und Jugendhilfe.
Seit 2019 dieses in Form von beruflicher Reisetätigkeit. Tatbestand Wohnen folgend BMG nicht mehr gegeben: folglich keine Meldeadresse. Kind ist mitreisendendes Kind und wird mit Erlaubnis der Stammschule von mir und Stützpunktschulen unterrichtet. Nach KMK alles vollkommen legal und zudem sehr gut gelaufen. Während dieser ganzen Zeit, bis heute freiwillig in der GKV. Kind familienversichert.
Projekte finden auch im Schengen-Europa statt. GKV macht immer wieder Schwierigkeiten: "Sie haben sich im Ausland niedergelassen", "Füllen Sie Formular wegen Übergang ins Ausland aus", am Telefon brüllt es mich an "Ihr Kind muss doch gemeldet sein!". Dann 2022. GKV erlässt Bescheid nach Steuerbescheid. Eine "einmalige Sondereinahme" in Höhe von 1600€ wurde entdeckt und dauerhaft auf meinen mtl. Gewinn zugeschlagen. Beitrag schnellt in die Höhe. Ich rufe an. "Hallo Versehen?" "Geht in die Prüfung, dauert, Beitrag bleibt solange hoch." Ich bitte um sofortige Rücksetzung auf Mindestbeitrag. "Nur, wenn Sie sofort die Selbständigkeit einstellen". Hatte zu dieser Zeit keinen Auftrag. Stelle Selbständigkeit ein.
Jetzt der Knaller: Mein Gewinn wird durch nur 5 Monate geteilt und auf 5000€/mtl. festgelegt: Höchststrafe! Ab da fast 1200€/mtl. Beitrag. Versuche mich zu wehren. Zahle nicht. Verlange Korrektur. GKV läßt ab da regelmäßig durch den Zoll exekutieren. Schalte Anwalt ein. Erst jetzt, nach all den Jahren entscheidet das Sozialgericht zu meinen Gunsten. "zur Berücksichtigung. Das Gericht weist darauf hin, dass die Beklagte
vorliegend zu Unrecht das Jahresarbeitseinkommen des Klägers auf der Grundlage des Einkommensteuerbescheides für das Jahr 2022 lediglich
auf fünf Kalendermonate verteilt haben dürfte....". Doch wer nun denkt .. Eben neuer Bescheid nach Einreichung des nächsten endgültigen Steuerbescheides. Dieser weist nun den selben "Fehler" auf. Gewinn geteilt durch 5 x 19% = 800€/mtl.
Bitte, liebe Interessierte, wer hat so etwas erlebt? Habe ich etwas unverständlich ausgedrückt. Lassen Sie mich auch dies wissen bitte. Bitte stellen Sie sich vor, nicht alle merken solche Berechnungsfehler. Könnten dies viele sein? Soweit mir bekannt ist, sind es 64.000 Mitarbeitende bei den Kassen. 64.000, die dafür Arbeiten, dass so etwas nicht passiert. Einen schönen Tag noch



